Haltungen

Fragen

  • Wie offen / neugierig / flexibel / motiviert / innovativ / beharrlich sind wir? Wie nutzen wir diese Haltungen für unsere Entwicklung?
  • Welche Werte sind uns wichtig? Wie können wir unter den Voraussetzungen des digitalen Wandels diese Werte pflegen?
  • Wie hoch Reflexionsfähigkeit? Wie gehen wir mit Widerständen um?
  • Was verstehen wir unter gutem Unterricht? Was heisst für uns Lernen?
  • Welche Chancen und Risiken sehen wir bei der Nutzung von digitalen Medien im Unterricht?
  • Wie verändert sich unser Lern-, Bildungs- und Rollenverständnis durch den digitalen Wandel?

Ressourcen

Links


Methoden

Fiktive Statements

Ein anregender (und) provozierender Einstieg in die Haltungsdiskussion könnten fiktive Statements bilden. Hier als Beispiel eine Playlist zu möglichen (nicht ganz ernst gemeinten) Statements zu einer 1:1-Ausrüstung

Kopfstandmethode

Bei der Kopfstandmethode setzt man sich mit den schlimmstmöglichen Entwicklungen auseinander und kann darauf Rückschlüsse auf mögliche Haltungen und Handlungsoptionen ableiten. Beispielsweise: «Wie müssen wir digitale Medien im Unterricht einsetzen, damit sie garantiert keinen positiven Effekt aufs Lernen haben?»

Arbeitsgeräte

Fragen

  • Welche Arbeitsgeräte nutzen wir? (Geräte Schülerinnen und Schüler, Geräte Mitarbeitende)
  • Welches Mengengerüst pro Stufe wählen wir? (Applikation, Integration, Transformation)
  • Wie verteilen/verwalten wir Software (MDM)?
  • Wie müssen die Geräte der Lernenden konfiguriert sein? Welche Restriktionen sind nötig? 
  • Welche Apps und Dienste stehen den Lernenden zur Verfügung?
  • Wie seid ihr mit der bisherigen Infrastruktur zufrieden? Wie schwierig wäre ein Plattformwechsel?

Ressourcen

ICT-Coach

Im ICT-Coach gibt es einen umfangreichen Beitrag zu den Arbeitsgeräten:

Umsetzungshilfen für 1:1-Infrastruktur

Immer mehr Schulen setzen bereits ab der Mittelstufe auf eine 1:1-Ausrüstung. Dabei wird aber oft unterstützt, dass die Einführung nicht einfach ein Infrastrukturprojekt ist, sondern einen umfangreichen Schulentwicklungsprozess bedingt. Für die beiden gängigsten Plattformen Windows und iOS haben wir je eine webbasierte Handreichung zusammengestellt:

Methoden

Konzept

Fragen

  • Existiert ein ICT-Konzept? Ist es aktuell? Ist es im Team bekannt und wird es gelebt?
  • Was soll das ICT-Konzept bewirken? 
  • Wer beteiligt sich an der Konzeptentwicklung? Wer hat welche Rolle?
  • Wir kann ein «Papiertiger» verhindert werden?

Verbindungen:

Ressourcen

  • ICT-Guide
    Instrument, das Schulen bei der Entwicklung eines lokalen Medien- und ICT-Konzepts unterstützt. Kernstück der Plattform ist das Musterkonzept das an die eigenen Anforderungen angepasst werden kann.
  • Linkliste zum ICT-Guide
    Tipps und Materialien und Hintergrundinformationen zur Konzeptentwicklung mit Hilfe des ICT-Guides
  • ICT-Coach
    Umsetzungshilfe für das ICT-Konzept mit dem Schwerpunkt auf Infrastruktur.

Methoden

Visualisierung der verschiedenen Kapitel des ICT-Guides helfen einen Überblick über die Teilkapitel zu gewinnen und daraus die Schwerpunkte und das Vorgehen für das eigene Konzept abzuleiten.

Projektartiges Arbeiten mit Kanban

Die Corona-Krise mit all ihren Herausforderungen zwingt uns Neues auszuprobieren und Herkömmliches zu überdenken. Die Krise ist so gesehen auch eine Chance für Schule, Unterricht und Lehrpersonen. Je länger der Lockdown dauert, je länger Lernen zu Hause stattfindet, desto wichtiger wird es, Lernaufgaben zu schaffen, die aus Sicht der Lernenden attraktiv sind, die Mitbestimmung erlauben, die einen hohen Anteil an Sinnhaftigkeit beinhalten und für die die Lernenden bereit sind, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.

Dazu eignet sich projektartiges Arbeiten mit offenen Aufgabestellungen und unterschiedlichen Wegen zum Ziel. Die Lehrperson steckt den Rahmen unter Berücksichtigung der Kompetenzen aus dem Lehrplan 21 ab, Ziele und Inhalte werden gemeinsam definiert. Die Lernenden werden regelmässig und teilweise sehr eng begleitet und mit fachlichen Inputs durch Erklärvideos der Lehrperson und anderen Experten versorgt.

Um den Arbeitsprozess des Projektes übersichtlich darzustellen zu organisieren, zu verändern und anzupassen eignet sich die Kanban-Methode hervorragend. Gerade weil es nicht das eine richtige Kanban gibt, ist die Methode für Lernende unterschiedlichen Alters einsetzbar.

Hintergrund

Die Kanban-Methode wurde ursprünglich für die Industrie und zur Verbesserung der Produktionsteuerung entwickelt. Das Wort Kanban stammt aus dem Japanischen und bedeutet Schild oder visuelles Signal. Mittlerweile wurde die Methode von vielen Branchen aufgenommen und angepasst übernommen. Es lässt sich überall damit arbeiten, wo Prozesse visualisiert und Aufgaben arrangiert werden. Ein einfaches Kanban hat drei Spalten: Aufgabe, Bearbeitung und Erledigt. Natürlich kann diese Struktur angepasst werden, Spalten können hinzugefügt werden, die verschiedenen Bereiche verfeinert werden.

Im Bildungsbereich lässt sich Kanban unterschiedlich einsetzen. Beispielsweise um Arbeitsprozesse in Teams effizient zu gestalten oder Projektevorhaben flexibel anzugehen. Ein Kanban soll den Workflow verdeutlichen, auf Brennpunkte oder Engpässe hinweisen, zeigen was gut läuft und wo optimiert werden kann.

Hinweise für den Einsatz in der Schule

Für Lernenden der Volksschule eignet sich die Methode als Hilfe, um im projektartigen, selbständigen Schaffen Struktur und Übersicht zu erhalten sowie Abläufe, Wege und Prozesse zu erkennen. Ausserdem hilft es, den Blick sowohl für Details wie auch fürs grosse Ganze zu erhalten. Es empfiehlt sich, sich an den folgenden vier Grundprinzipien zu orientieren und zu besprechen. Je nach Alter müssen die Prinzipien unterschiedlich gewichtet werden.

  • Einfach beginnen, einfach beginnen.
  • Stets agil, um auf Veränderungen reagieren können.
  • Aktuelle Rollen und Verantwortlichkeiten berücksichtigen.
  • Alle übernehmen Verantwortung für Verbesserung und Wachstum.

Analog und/oder digital?

Grundsätzlich lässt sich die Methode sowohl digital als auch analog realisieren. Mit dem Planer von O365 haben wir sogar ein Tool zur Verfügung, dass vom Datenschutz her über die Corona-Phase hinaus einsetzbar ist. Schlussendlich muss wohl beides mal ausprobiert werden, um dann als Lernender zu entscheiden, ob ich dafür lieber die Wand und Post-Its verwende oder doch lieber meinen 27 Zoll Bildschirm.

Visualisieren mit Stift

Zwar machen alle Schüler/innen im Laufe ihrer Schulzeit Dutzende Plakate – aber haben sie auch jemals gelernt, wie man diese wirkungsvoll gestaltet? Wir leben in einer enorm visuell geprägten Welt und entsprechend wichtig ist die Kompetenz, sich auf mit visuellen Mitteln ausdrücken zu können. Das Gestalten eines wirkungsvollen Plakats oder das visuelle Notieren von Gedanken ist keine Frage des Talents, sondern viel mehr Übungssache.

Einführung im Unterricht

Über eine kurze Unterrichtsreihe lernen die Schüler/innen mit einem Kartenset einfache Techniken kennen, um wirkungsvolle Plakate zu gestalten. In einer ersten Phase werden die Schülerinnen mit dem visuellen Alphabet vertraut – sie sehen, dass auch ohne spezielles zeichnerisches Talent wirkungsvolle Illustrationen erstellt werden können. In einem zweiten Schritt geht es dann mehr um die Idee, die Gestaltung und die Struktur eines Plakats. Dabei können entsprechende Aufgabenkarten genutzt werden, idealerweise verknüpft man die Arbeit aber gerade mit einem aktuellen Unterrichtsthema. 

Für die künftigen Visualisierungsaufgaben erhalten die Schüler/innen eine einfache Broschüre mit Tipps und Anschauungsbeispielen:

Alle Materialen und didaktischen Hinweise sind auf bei der Sek Andelfingen zu finden: https://www.sek-andelfingen.ch/zeichnen/visualisieren


Selbstlernkurs online

Ausgehend von den oben erwähnten Materialen wurde ein Onlinekurs entwickelt, mit dem die Schüler/innen das Visualisieren auch in einem Fernlernsetting lernen können.

Onlinekurs Visualisieren mit Stift

Momentan besteht der Kurs aus drei Lerneinheiten:

  1. Einstieg: Visuelles Alphabet
    Zeichnerische Grundlagen wie Symbole, Figuren, Container, Verbindungen
  2. Plakatgestaltung
    Gestalterische Grundlagen, Layouts, Farbgebung
  3. Sketchnoting
    Zeichnend notieren

Jede Lerneinheit wird jeweils durch ein kurzes Video eingeführt. Neben dem Erlernen der zeichnerischen Grundtechniken stehen v.a. die gestalterischen Aspekte im Zentrum.


Analog vs. digital

Das digitale Visualisieren mit einem geeigneten Stift kann gegenüber dem analogen Vorgehen wesentliche Vorteile haben: Schritte lassen sich rückgängig machen, Elemente lassen sich nachträglich verschieben oder skalieren und über die Ebenenfunktion kann das Bild schichtweise aufgebaut werden. Ziel kann aber nicht sein, die digitale gegen die analoge Arbeitsweise auszuspielen. Medienkompetenz heisst nicht, dass man alles nur noch digital erledigt. Vielmehr geht es darum, dass die Schüler/innen eine Entscheidungsgrundlagen haben für das eine oder andere Vorgehen und dass sie bei Bedarf die beiden Vorgehensweisen miteinander verschränken können. So könnte der Entwurf zwar digital erstellt werden, das Plakat wird dann aber über eine Projektion mit dem Beamer mit Filzstift in der erforderlichen Grösse gestaltet oder ein analog erstellte Sketchnote wird mit der Kamera aufgenommen und in ein e-Portfolio eingefügt.

Geeignete Apps:

Tayasui Sketches Pro
Meine absolute Lieblingsapp: Intuitive Bedienung und  wunderschöne Werkzeuge.
Mit der Ebenenfunktion und den Mischmodi (z.B. Mulitplizieren) hast du zudem ein mächtiges Werkzeug, für ausgefeilte Illustrationen zur Hand. Leider nicht ganz gratis (5 Fr), aber trotzdem jeden Rappen wert…
> Einstiegstutorial
Website des Herstellers mit hervorragender Hilfe


Sketchbook
Eine aufgeräumte und doch überaus leistungsfähige Zeichnungsapp, die auch mehrere Ebenen unterstützt. Zwar ist sie nicht gleich intuitiv zu bedienen wie Sketches Pro, dafür ist sie gratis. Sie ist für iOS, Android und Windows erhältlich.
Website des Herstellers
> Tipps und Anleitungen


Adobe Photoshop Sketch
Sehr einfaches und doch mächtiges Tool, das auch die Arbeit mit mehreren Ebenen unterstützt. Die App zeichnet sich v.a. auch durch sehr schöne und realitätsnahe Werkzeug aus.   
Website des Herstellers


Adobe Illustrator Draw
An Schlichtheit fast nicht zu überbieten, aber doch sehr mächtig. Die App produziert Vektordateien, die sich beliebig skalieren und bei Bedarf auch mit Illustrator weiterbearbeiten lassen.   
Website des Herstellers


OneNote
Die eierlegende Wollmilchsau. Vielleicht nicht optimal für reine Visualiserungen, aber definitiv für Sketchnotes oder Notizen und Dokumentationen aller Art. V.a. die mächtigen Verwaltungsfunktionen machen die App zu einem untentbehrlichen Tools fürs persönliche Wissensmanagement.
> Einführung in die Zeichnungsfunktion


GoodNotes
Goodnotes ist eine geniale Notizapp. Mit einem geeigneten Stift sind handschriftliche Notizen kinderleicht. Du kannst aber auch bestehende Dateien, z.B. PDFs mit Markierungen und Notizen anreichern oder Skizzen und Sketchnotes anlegen.
> Seite des Herstellers
> Einführungstutorials


Anwendungsbeispiele

Bilder folgen…

Visuelles Tagebuch

Die Fortschritte beim Visualisieren werden in einem visuellen Tagebuch dokumentiert. Das kann rein analog geschehen. In der digitalen Version können die Ergebnisse und Prozessschritte allerdings noch besser in einen Kontext gestellt werden (Links zu Ressourcen, Überlegungen als Audiomemo…). Ein sehr niederschwelliges Tool hierfür wäre z.B. der Book Creator, nicht zuletzt, weil sich die eBooks in der Onlineversion mit anderen Personen sehr einfach teilen lassen. Auch OneNote eignet sich dank der mächtigen Verwaltungs- und Strukturierungsmöglichkeiten sehr gut als Grundlage für ein digitales Tagebuch.

Plakat gestalten

Die Lernenden setzen sich mit einem Thema auseinander und dokumentieren ihre Erkenntnisse mit einem Plakat. In einem Fernlernsetting wird das Plakat als Foto eingereicht. Die Lehrperson stellt die Werke der Lernenden auf einer Pinnwand zusammen. Anschliessend geben sich die Lernenden über die Kommentarfunktion gegenseitig Feedback.  

Sketchnotes

Sketchnoting brauch sehr viel Übung. Einen live erzählten Sachverhalt als Sketchnote festhalten, braucht sehr viel Übung. Ein guter Einstieg sind deshalb kurze Erklärvideos (z.B. Clip und klar!), weil diese immer wieder unterbrochen werden können. Anfänglich werden die Sketchnotes auch noch ziemlich textlastig sein, mit der Zeit wird man mutiger und freier. Für die eigenen Fortschritte ist der Austausch mit anderen sehr wichtig: Wie gehen andere vor? Was steht bei ihnen im Zentrum? Was macht Schwierigkeiten? Welche Tricks und Hacks bewähren sich?
Die Ergebnisse der Lernenden können für den gegenseitigen Austausch online dokumentiert werden (z.B. Padlet, Google Slides, Powerpoint, …) – Feedbacks werden über die Kommentarfunktion oder die Präsentationsnotizen gegeben. 

Erklärvideo produzieren

Einen Sachverhalt mit einem Legefilm zu erklären, ist ein vielschichtiges Lernarrangement: Von der inhaltlichen Auseinandersetzung (Recherche, Strukturierung des Inhalts, roter Faden) über die filmische Umsetzung (Illustrationen, Technik) bis hin zu überfachlichen Aspekten (Zusammenarbeit im Team: Arbeitsplanung, Kompromisse aushandeln, Arbeit aufteilen, …) werden unterschiedlichste Kompetenzen gefördert. Die Motivation könnnte allenfalls durch die Teilname am Lernfilm-Festival gesteitert werden.
> weitere Infos zu Erklärvideos


Beurteilung

Für die Motivation der Lernenden ist entscheidend, dass sie bereits beim Auftrag die Kriterien für eine allfällige Beurteilung kennen.

Inhaltliche Kriterien

  • Relevanz (das zentralen Aspekte sind gut erfasst)
  • Sachverhalte sind verständlich und korrekt wiedergegeben
  • Das Thema ist umfassend abgedeckt
  • Visualisierungen sind aussagekräftig
  • eine persönliche Auseinandersetzung und Eigenleistung ist ersichtlich

Formale Kriterien

  • sinnvolles Layout
  • Klarheit (übersichtliche, klare Struktur, Sinneinheiten ersichtlich)
  • Konstanz (Gleiches gleich gestalten, gezielter Einsatz der Farbe)
  • Kontrast (gute Erkennbarkeit aus Distanz, klare Unterscheidung zwischen Titel und Texten)
  • Sorgfalt (Bildqualität, Leserlichkeit)
  • fehlerfrei

Für die formative Beurteilung sind zudem klare Anforderungen für den Prozess zu definieren. Je nach Anforderungsniveau brauchen die Lernenden entsprechend intensive Begleitung und Unterstützung.


Literaturtipps und Links

UZMO – Denken mit dem Stift
Standardwerk zur Visualisierung mit zeichnerischen Mitteln
Sketchnotes – visuelle Notizen für alles
Einfache und praxistaugliche Einführung in die Visualiserungstechniken

Links zu Sketchnoting

Videos

Inspiration

Radio

Bei einem Radiosender gibt es ja bekanntlich verschiedene Beiträge, Inputs, Formate usw. So wird mindestens alle Stunde ein Nachrichtungsendung ausgestrahlt. Dazwischen kommen Wettervorhersagen, Verkehrsmeldungen, Wirtschaft, Börse und andere Berichterstattungen. Es gibt Spielformate, Chartshow und natürlich viel Musik.

Vorbereitung:

Die Klasse wird in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hat schliesslich die Verantwortung für eine Radiosendung (länge kann selber bestimmt werden). Die LP bereitet die kollaborativen Tools für die Planung der Sendungen vor (Google Docs, Edupad, usw.) und stellt diese via Link den SuS zur Verfügung. Ebenfalls können noch verschiedene Eingangsmelodien erstellt werden (Garageband usw.)

Aufgabe:

Die Gruppen tauschen sich nun aus und sammeln für ihre Radiosendung Ideen:

  • Welche Formate?
  • Wer bereitet was vor?
  • Welche Musik?

Die Ideen werden mit Hilfe von kollaborativen Tools (Google Docs, Edupad, usw.) festgehalten. Anschliessend geht es darum, dass die verschiedenen Beiträge aufgenommen werden. Die Radiosendung wird also nur zum Teil «Live» sein. Beiträge Reportagen, Wetter usw. werden jeweils einfach eingespielt. Diese Aufnahmen werden der LP geschickt oder zur Verfügung gestellt.

Durchführung:

Variante 1; Die LP geht also an bestimmten Tagen zu bestimmten Zeiten «Live» auf Sendung (Können auch SuS machen, muss aber mit klarem Ablauf geregelt werden). Inhalte sind alle Beiträge, Musikstücke usw. welche die verantwortliche Gruppe erarbeitet hat. Die LP übernimmt hier also die Rolle des Radiosprechers/ der Radiosprecherin. Die SuS können die Sendung verfolgen und mithören. Am einfachsten ist hier der Einsatz von Konferenztools (Zoom, Skype usw.) Dies ist sogar als Videokonferenz umsetzbar (so wie das DRS3 auf SRF2 jeweils am Morgen macht).

Variante 2; Alle Beiträge usw. werden zusammengeführt und dann den SuS zur Verfügung gestellt. Es wird also keine Live-Schaltung geben. So ähnelt es dann eher einem Radio-Podcast.

Trickwurf-Challenge

Vorbereitung:

Auf Youtube sind immer noch viele verschiedene Beispiele von Trickwürfen zu finden. Hier eine kleine Auswahl:

Diese sind in der Regel nicht bearbeitet oder am Computer manipuliert. Es wird einfach so lange probiert, bis es klappt. Geduld ist also gefragt.

Auftrag:

Die SuS sollen ihre eigene Trickwurf Challenge machen. Sie produzieren verschiedene Clips. Diese können sie anschliessend auch noch mit einem Videobearbeitungsprogramm zu einem einzigen Film zusammenfügen (dies kann aber auch die LP machen).

Mögliche Tools hierfür:

  • iMovie (iOS)
  • Animotica (Winows)
  • Filmora (iOS, Windows)

Zaubertricks

Wir lassen die Mathearbeitsblätter verschwinden und widmen uns der Magie. Mit einfachen Tricks verblüffen die Schülerinnen und Schüler sogar die Erwachsenen.

Vorgehen:

Die Lehrperson sucht verschiedenen Anleitungen und Tutorials von Zaubertricks. Hier ist es sinnvoll, wenn diese nicht allzu komplex sind und sie auch mit wenig Material zurechtkommen.

Folgende Links können dabei helfen:

Aufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler suchen sich einen Trick aus. Diesen sollen sie nun üben (Sie können auch mehrere Zaubertricks lernen und üben).

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich nun gegenseitig die Zaubertricks via Livekonferenz vorführen (ohne zu verraten, wie sie funktionieren). Oder aber die Schülerinnen und Schüler zeigen den Trick jemandem und filmen sich dabei. Das Video kann dann der Lehrperson zur Verfügung gestellt werden. (Youtube, Teams usw.)

Zeige dein Talent

In jedem und jeder schlummern verborgene Talente. Oder Talente, welche im normalen Schulalltag gar nicht zum Tragen kommen können. Das wird nun geändert. Ganz nach dem Motto: Kinder lernen von Kindern!

Vorgehen:

Jede Schülerin und jeder Schüler sucht sich etwas aus, dass sie/er gut kann. Sozusagen ein «Talent» oder besondere Begabung (Einrad fahren, Jonglieren, Tanzen usw). Die erstellen nun einen kleinen Lernfilm. In diesem zeigen sie zuerst ihr «Talent» und anschliessend zeigen sie, wie man das üben und erlernen kann (vielleicht muss man das zuerst noch ein wenig üben bis es «Filmreif» ist).

Diese Lernfilme werden nun für die anderen Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt (auf YouTube-Kanal von Lehrperson, Schabi-Seite usw.) So kann nun die ganze Klasse alle Lernfilme sehen.

Aufgabe:

Jede Schülerin und jeder Schüler schaut sich die Lernfilme der anderen Kinder an. Nun suchen sich die Schülerinnen und Schüler 1 Talent, eine Begabung aus, welche sie dank dem Lernfilm erlernen möchten. Dafür haben sie 1 Woche Zeit.

Das Erlernte können sie wieder aufnehmen und der Lehrperson schicken oder es wird eine «LIVE-Session» vereinbart (Face-Time, Teams Video-Anruf usw.)

Tipps und Tools:

Gemeinsam schreiben

Schülerinnen und Schüler werden in Gruppen eingeteilt. Am geeignetsten sind hier an dieser Stelle 2er Gruppen. So wird der Schreibanteil von jeder Schülerin und jedem Schüler grösser.

Vorbereitung der Lehrperson:

Die Lehrperson erstellt Online-Dokumente. Diese Dokumente können anschliessend mit einem Link den Schülerinnen und Schülern freigegeben werden. Jede 2er Gruppe erhält nun einen eigenen Link für ein Dokument. Mit diesem Link können sie nun den Auftrag erledigen.

Beispiele für Online-Dokumente:

  • Google Docs
  • Word- Online (Office 365)
  • Edupad
  • zumPad

Mögliche Aufgabenstellung:

Die Gruppen erhalten nun den Schreibeauftrag (Thema, Bilder für Bildergeschichte usw.) Abwechslungsweise sollen sie nun die Geschichte schreiben. D.h. dass SchüerIn A am ersten Tag einen Teil der Geschichte schreibt. Am nächsten Tag schreibt SchülerIn B an der gleichen Geschichte weiter. So geht es weiter.